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13. August 2021

Nadia Budde | Eine Runde Geisterkunde

Ahnengalerie von Burg Ranfels

Im Laufe der Jahrhunderte war Burg Ranfels immer wieder das Raub- und Streitobjekt von verschiedenen Rittergeschlechtern. Die edlen Herren waren angetrieben von der Gier nach mehr Macht, mehr Reichtum und mehr Besitz. Dafür haben sie Intrigen gesponnen, getötet, geköpft, verbrannt und ersäuft. Kein Wunder also, dass es seit Jahrhunderten in Burg Ranfels spukt.

Jetzt präsentieren wir in der Wunderkammer erstmalig Porträts der illustren Burgahnen und Nachbildungen von ihren bisher verschollen geglaubten Objekten.

Außerdem zum Entdecken: 13 geheimnisvolle Geister-Stationen gab es auf dem Wanderweg von Ranfels nach Zenting.

13. August 2021

„Der Wilde Wald“ | Open Air Kino mit der Regisseurin Lisa Eder

„Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie des Nationalparks Bayerischer Wald. Trotz eines massiven Widerstands ist diese Vision zu einem bahnbrechenden Vorzeigeprojekt geworden. Weil der Mensch nicht in die Natur eingreift, wächst aus den einstigen Wirtschaftswäldern ein Urwald heran, ein einzigartiges Ökosystem und ein Refugium der Artenvielfalt. Menschen aus aller Welt kommen hierher. Sie suchen Antworten auf die Frage, warum wir mehr wilde Natur brauchen und was wir von ihr lernen können, um Wälder in Zeiten des Klimawandels auch für künftige Generationen zu bewahren.

Produktionsinformationen: Verleih mindjazz pictures | FSK 0 | 89 Minuten

Eintritt frei | Das Kino-Team freut sich über Spenden | Wie in den Vorjahren gehen Überschüsse an die Burg und Kirche Ranfels

Anmeldung: Touristikverein Sonnenwald e.V.. Brigitte Grantner Schulgasse 4 94579 Zenting | Tel: +49 (0)9907 8720015 | Fax: +49 (0)9907 8720018 | brigitte.grantner@zenting.de



14. August 2021

Mal- und Schreibwerkstatt für Kinder | Burg Ranfels

Erfinde deine eigene bunte Gespensterwelt und schreibe deine lustig-gruselige Geistergeschichte! Am 14. August von 10 Uhr bis 12 Uhr mit der Illustratorin Nadia Budde und der Autorin Claudia Kühn.


25. Juni 2021

Martin Waldbauer – Spuren der Zeit

Fotoausstellung Wunderkammer Burg Ranfels, 25. Juni  – 5. August 2021

http://martinwaldbauer.com/

Parallel zur Installation im Außenbereich wird die Wunderkammer in Burg Ranfels mit Fotoarbeiten von Martin Waldbauer eröffnet.

„In meinen Bildern versuche ich nicht einen bestimmten Moment zu dokumentieren, sondern die Spuren der Zeit zu konservieren.“

Martin Waldbauer

„Was ist es aber, was mich zu bestimmten Menschen hinzieht? Vielleicht ist es die stete Suche nach dem ‚normal Einzigartigen‘. Was ist schön? Schönheit definiert sich meines Erachtens nicht an bestimmten Normen oder Zeitströmungen, sie ist eine Offenbarung aus vielen Faktoren. Schönheit strahlt und leuchtet – für mich definiert sich Schönheit an Attributen wie Spuren, Makel, Ecken und Kanten. Es gibt nichts vergleichbar schöneres als das menschliche Gesicht, mitsamt seinem ‚Erlebten‘ und sichtbaren Ecken und Kanten.“

Martin Waldbauer zum Begriff „Schönheit“

Martin Waldbauer arbeitet in der klassisch, analogen Schwarzweißfotografie mit zwei Mittelformatkameras im Format 6×6 und 6×7 cm und einer Großformatkamera mit der monumentalen Negativgröße von 20×25 cm.

Ein essentieller Bestandteil seines Schaffens ist die Interpretation des Negativs in der Dunkelkammer. Die in der Regel mehrfach getonten Silbergelatineabzüge und die sogenannten Lithprints sind das Resultat seiner intensiven Auseinandersetzung mit diesem Medium. Die Lihtprints entstehen zum Teil auf alten Barytpapieren, die durchaus 40 bis 60 Jahre in der Packung auf Licht warten. In den konventionellen fotografischen Entwicklungsprozessen können sie nicht mehr eingesetzt werden. Diese Bromsilberpapiere haben demnach einen langen Reifungsprozess hinter sich und sind nur mit Lithtechnik zum Leben zu erwecken. Durch dieses ephemere Grundmaterial sind die meisten seiner Bilder kostbare Unikate.

Gefördert von:



25. Juni 2021

Christoph Nußbaumeder live | Die Unverhofften

Anke Schlee und Christoph Nussbaumeder

Lesung und Gespräch aus dem Roman „Die Unverhofften“ im Rahmen von das salonfestival.

Das Format „literatur zu gast“ wird von „NEUSTART KULTUR“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfond e.V. gefördert.

In seinem ersten Roman Die Unverhofften erzählt der preisgekrönte Dramatiker Christoph Nußbaumeder eine packende und berührende Familiensaga über vier Generationen; ein Sozial- und Aufsteigerepos, das die Verteilungskämpfe und Widerstandsbewegungen eines ganzen Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart verhandelt und gleichzeitig den ewigen Treibstoff der großen Menschheitsdramen anschaulich macht: Liebe, Verrat und das unstillbare Bedürfnis des Menschen nach Anerkennung.


Freitag, 18. Juni 2021, 20.00 Uhr

Wir freuen uns auf das Gespräch und die Diskussion mit dem Architekten Peter Haimerl zum Thema

«Hochwertiges Bauen auf dem Land –

was kann gute Architektur bewirken?»

Peter Haimerl, geboren 1961 in Eben im Bayerischen Wald. Er gilt als radikal-traditionell. Für das Architekturmagazin «Baumeister» ist der Niederbayer eine «Ausnahmeerscheinung in der deutschen Architekturszene».

Bekannt wurde er vor allem durch sein Engagement für die Baukultur in seiner Heimat, dem Bayerischen Wald. Hier hat er die Initiative «Haus.Paten» ins Leben gerufen, die Nutzer für alte Bauernhäuser sucht, die er ebenso spektakulär wie poetisch umbaut. Daraus sind Projekte entstanden, etwa «Birg mich, Cilli!», Haus Schedlberg oder das unglaubliche Konzert­haus Blaibach. Peter Haimerl erhielt zahlreiche Preise, u.a.  Große Nike, Bayerischer Staatspreis für Architektur und Bayerischer Kulturpreis.

Das Gespräch führt der Autor und Kulturjournalist Armin Kratzert, der in München und in einem kleinen Dorf im Bayerischen Wald lebt.

Gefördert von Kulturkreis Grafenau | Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Freyung-Grafenau e.V. https://www.salonfestival.de/salon/salondigital_konzerthausblaibach/


20.März 2021

Wie wild darf die Natur überhaupt sein?

Anläßlich 50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald

„Natur Natur sein lassen“ lautet das Prinzip des ersten deutschen Nationalparks, der für diese Vorreiterrolle international Anerkennung genießt.

Doch während wir heute den wilden Wald im Herzen Europas als Vorzeigeprojekt feiern, löste das Experiment anfangs heftigen Widerstand aus.

https://www.salonfestival.de/salon/salondigital_wilderwald/

Gesprächspartner waren:

Alexandra von Poschinger, Journalistin und Autorin, in ihrem Buch „Wilder Wald – Europas Pionier für die Wälder der Zukunft“ gibt sie Einblick in den aktuellen Stand des Wissens aus Umwelt- und Klimaforschung und zeigt auf, wie wichtig Großschutzgebiete für den dauerhaften Erhalt der biologischen Vielfalt sind.

Professor Marco Heurich, Wildtierökologe und Geoinformatiker, als Spezialist für Wildtiere kennt er den Konflikt über Luchs und Wolf und wird ihn diskutieren. Während der Stadtmenschen deren Schutz propagiert,  werden auf dem Land die Stimmen nach Kontrolle der großen Beutegreifer immer lauter.

Thomas Michler, Umweltpädagoge, beschäftigt sich mit naturphilosophischen Fragen, „Woran machen wir fest, dass ein Prozess ein „natürlicher Prozess“ ist und was verrät uns das über unser Bild von Mensch und Natur?


06. Februar 2021

Gespenstergeschichten aus der Romantik | Lesung mit Hans Jürgen Stockerl und Gespräch mit Dr. Walter von Lucadou im Rahmen von das salonfestival „salon digital“.

Hans Jürgen Stockerl („Die Stimme“), Schauspieler und Sprecher. „Wenn Hans Jürgen Stockerl zu sprechen beginnt, dann befinden wir, die wir ihm lauschen, uns nicht mehr im Hier und Jetzt, sondern dort, wohin die Geschichten führen, die er erzählt.“

Dr. Walter von Lucadou, Physiker und Psychologe. Er gilt weltweit als einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Parapsychologie. Seine Hauptuntersuchungsgebiete sind Systemtheorie und Grenzgebiete der Psychologie. Die Lesung wurde im Rahmen von „Bayern liest“ gefördert.

Die Aufklärung ist den Gespenstern zu Leibe gerückt. Als trügerische Bilder und irrige Vorstellungen einer von der Vernunft losgelösten Einbildungskraft wurden sie aus der Lebenswelt verbannt und in das Reich des Aberglaubens verwiesen. Die Romantik holt sie zurück und lässt sie durch Geschichten spuken.

Texte aus Handliche Bibliothek der Romantik_Band 1: Gespenster, herausgegeben von Harald Neumeyer im Secession Verlag.

Als Gespenst bezeichnet der Volksglaube ein meiste mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattetes, aber zugleich mit menschlichen Eigenschaften versehenes Geistwesen, das „spukt“ – also den Menschen in irgendeiner Weise „erscheint“. Sein zeitweiliges Erscheinen vollzieht sich häufig in nebelhaft durchsichtiger, angedeutet menschlicher oder nicht menschlicher Gestalt.


28. November 2020

Christoph Nußbaumeder | Die Unverhofften

Link zum TV Beitrag des Bayerischen Rundfunks www.br.de

Lesung und Gespräch aus dem Roman „Die Unverhofften“ zusammen mit das salonfestival „salon digital“.

Das Format „Literatur zu Gast“ wurde im Rahmen von „NEUSTART KULTUR“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfond e.V. gefördert.

In seinem ersten Roman Die Unverhofften erzählt der preisgekrönte Dramatiker Christoph Nußbaumeder eine packende und berührende Familiensaga über vier Generationen; ein Sozial- und Aufsteigerepos, das die Verteilungskämpfe und Widerstandsbewegungen eines ganzen Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart verhandelt und gleichzeitig den ewigen Treibstoff der großen Menschheitsdramen anschaulich macht: Liebe, Verrat und das unstillbare Bedürfnis des Menschen nach Anerkennung.